Havanna


Havanna ist ein Muss. Neben dem Grossstadtflair, dem berühmten Malecón und der schönen, aber verfallenen Altstadt (Havana vieja) sind die schönen Strände "Playas del Este" zu empfehlen
Havanna oder San Cristóbal de La Habana ist mit 2,5 Millionen Einwohnern die größte Stadt der Karibik und feiert 2004 ihren 485 Geburtstag. Pánfilo de Narváez gründete die Ortschaft schon am 25. Juli 1514, dem Tag des heiligen Christo- pherus (span. Cristóbal) auf der karibischen Seite von Cuba, doch dieser Standort war ungeeignet. Als besser erwies sich 1519 eine sichere Bucht an der felsigen Nordküste im Reich des Kaziken Habaguanex. Philipp III. erklärte Havanna 1607 zur Inselhauptstadt. Die historische Altstadt von Havanna wurde 1982 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.

Weitere Infos siehe unter:

Havanna-spezial (interaktive Landkarte von Havana-centro)

Foto-Rundgänge auf www.christoph-blaha.de
(bebilderte und kommentierte Rundkurse durch Havanna, Strecke auf Stadtplan erläutert)


Erläuterung

Vorschau-Bild

Der Malecón: Havannas Hafenpromenade. Abends treffen sich hier viele junge Leute
Blick über Havanna
Das Capitolio
Der ehemalige Regierungspalast beherbergt jetzt das Wirtschaftsministerium. Die 94 Meter hohe Kuppel ist bis weit in die Vororte der Stadt sichtbar. Der italienische Architekt Gianni Remuzzi nahm für den monumentalen Bau das Washingtoner Kapitol zum Vorbild. Nach dreijähriger Bauzeit konnten 1929 im südlichen Trakt des Gebäudes der Senat und im nördlichen die Repräsentantenkammer ihre kostbar ausgestatteten Räumlichkeiten beziehen. Ab 1960 widmete man das Bauwerk zum Palacio de Ciencias um. Hier haben nun die Akademie der Wissenschaften und das Wissenschaftsministerium ihren Sitz.
Foto von Christoph B. (www.aventoura.de)
Im Hintergrund: Das Capitolio. Rechts: Hotel Inglaterra
Das Hotel Inglaterra wurde bereits in Graham Green`s Roman "Unser Mann in Havanna" erwähnt. Gegenüber dem Parque Central gelegen, ist das 1875 eröffnete Hotel eines der traditionsreichsten und bekanntesten der Stadt. Der Charme der Belle Epoque spiegelt sich in vielen Details wie der neoklassizistischen Fassade, bunten Bleiverglasungen, minutiös ausgearbeiteten Deckenverzierungen und Kachel-Mosaiken im maurischen Stil.
Direkt neben dem Hotel Inglaterra befindet sich das Cabaret Nacional, abends eine Disco mit Tanzvorführung. Nicht ganz billig, aber der beste Ort zum Tanzen in der City
Hotel Inglaterra
La Manzana de Gomez - am Parque Central
Foto von Christoph B. (www.aventoura.de)
Kathedrale mit Marktplatz

Im 17. Jh. begannen Jesuiten hier mit dem Bau eines Oratoriums, das den Namen des Ordensgründers San Ignacio trug, dahinter errichteten sie ihre Kollegiengebäude. 1767, noch ehe der Kirchenbau beendet war, wies der spanische König den Orden aus dem Land. Die einstige Jesuitenkirche bot 1772 Ersatz für die defekte Stadtkirche an der Plaza de Armas, wurde 1788 als Catedral de la Inmaculada Concepción Bischofskirche und erfuhr mehrfach Veränderungen bis in das 19. Jh.
Kathedrale
Foto von Christoph B. (www.aventoura.de)
Kathedrale mit Marktplatz. Links: Museo de Arte Colonial
(s.o.)
Foto von Christoph B. (www.aventoura.de)
Castillo de la Fuerza, in der Altstadt
Plaza de Armas
Rundherum verkaufen Trödler Bücher. Die Mitte des Plaza de Armas schmückt die Statue von Carlos Manuel de Céspedes, dem "Vater der Nation", der 1868 seinen Sklaven die Freiheit schenkte und die Unabhängigkeit Cubas ausrief.
Memorial Jose Marti an der Plaza de la Revolucion
Foto von Christoph B. (www.aventoura.de)
Innenministerium an der Plaza de la Revolucion
Foto von Christoph B. (www.aventoura.de)
El Moro (Festung in der Hafeneinfahrt)
Foto von Christoph B. (www.aventoura.de)
Habana vieja, die Altstadt auf der anderen Seite des Paseo de Martí (Prado). Hier gibt es zahlreiche billige Unterkünfte. Aus Sicherheitsgründen ist davon abzuraten, sich zwischen dem Prado und der Avenida Italia einzuquartieren.
Habana vieja
Denkmal von José Martí vor dem Hotel Inglaterra, im Hintergrund das Capitolio
Die Altstadt mit ihren Kolonialbauten wurde 1982 in die Unesco-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Seither laufen mit internationaler Hilfe zahlreiche Renovationsprojekte. Aber auch im 20. Jahrhundert entstanden hervorragende Bauten: vom Eklektizismus über den Jugendstil bis hin zur Moderne. Seit der Revolution brach die Produktion hochstehender Bauten ab, denn die bescheidenen staatlichen Mittel flossen anderen Sektoren zu. Gleichzeitig verhinderte die ausbleibende Immobilienspekulation jenen problematischen Bauboom, der in den sechziger und siebziger Jahren weltweit Spuren hinterlassen hat. Wenn die Architektur laut Octavio Paz der unbestechliche Zeuge der Geschichte ist, dann gilt dies ebenso für das Nichtgebaute. So erklärt sich Havannas heutiger Stadtraum gerade auch durch die Abwesenheit von Bauten aus einer Zeitspanne von über 35 Jahren.









Strassenszene am Prado, im Zentrum von Havanna
Habana vieja
Habana vieja
Habana vieja
Habana vieja
Calle Obispo, die Haupt-Einkaufsstrasse im Stadtkern
Cafe de Paris in der Calle Obispo
Sehr gutes Paladar in der calle Ignacio (zwischen der Kathedrale und calle Obispo)
Das Floridita, Monserrate, Zaragozana und Castillo de Farnes liegen dicht beieinander am Ende der Calle Obispo (gegenüber dem Hotel Inglaterra). Hier kann man gut sein Nachtleben starten
Das Monserrate bietet abends live-Musik und gute Drinks, es ist immer viel los
Guanabo (Playas del Este), ausserhalb von Havanna. Hier gibt es jede Menge casa particulares, Diskotheken, Cafeterias und junge Leute. Am Wochenende kommen viele kubanische Familien. Unter der Woche sind hier nur die chicas und Touristen
Der Jachthafen Mariana Hemingway

Besucher seit dem 16.10.2000